Behandlungsgrundlage
Die psychotherapeutische Behandlung erfolgt auf Grundlage des österreichischen Psychotherapiegesetzes (BGBl. Nr. 361/1990 idgF) sowie des Berufskodex für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Eine aufrechte Berufshaftpflichtversicherung besteht gemäß § 16b Psychotherapiegesetz.
Terminvereinbarung und Absage
Vereinbarte Therapietermine sind verbindlich. Eine kostenfreie Absage ist ausschließlich bis mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Bei späterer Absage oder unentschuldigtem Fernbleiben wird die Sitzung vollständig in Rechnung gestellt. Diese Ausfallsgebühr wird von der österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) sowie anderen Sozialversicherungsträgern nicht erstattet.
Honorar und Zahlung
Das Honorar ist jeweils am Ende der Sitzung zu entrichten. Als Wahltherapeut erhält man auf Antrag einen Kostenzuschuss von der zuständigen Krankenkasse (z.B. ÖGK, BVAEB, SVS). Die genaue Höhe des Kostenzuschusses erfragen Sie bitte direkt bei Ihrer Krankenkasse. Eine Honorarnote wird auf Wunsch ausgestellt.
Schweigepflicht und Datenschutz
Alle im Rahmen der Therapie bekanntgewordenen persönlichen Informationen unterliegen der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht gemäß § 45 Psychotherapiegesetz sowie der DSGVO. Informationen werden ohne ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Ausnahmen bestehen ausschließlich bei gesetzlicher Verpflichtung, insbesondere bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung.
Notfälle
Diese Praxis ist keine Notfalleinrichtung. Bei akuten psychischen Krisen wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge (142, kostenlos, 24h), den ärztlichen Bereitschaftsdienst (141), die psychiatrische Notaufnahme Ihres nächstgelegenen Krankenhauses oder den Notruf (144).
Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem ursprünglichen Zweck am nächsten kommt.
